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Montag, 28. Februar 2011

Brautkleid sprengen

Wir waren in der vergangenen Woche ja für eine Woche im Erzgebirge bei meinem Papa im Urlaub. Da hab ich dann auch die Chance genutzt um einmal mit meiner Trauzeugin nach einem Brautkleid zu schauen. Am Samstag vormittag ging es also mit meiner Mama und ihr zusammen in ein Geschäft nach Schwarzenberg. Die Verkäuferinnen waren sehr nett und die Auswahl überraschend groß. Die Preise blieben auch im Rahmen. So zog ich also Brautkleid nach Brautkleid an. Es waren echt schöne dabei, aber leider nicht so ganz das richtige. Zum Schluss wollte ich noch einmal ein Brautkleid anprobieren, dass ich schon am Anfang ganz gut fand. Da hatte es mir auch die Verkäuferin zugemacht. Es saß zwar etwas eng aber es ging. Nun ja irgendetwas war beim zweiten Mal anders. Die Verkäuferin versuchte wieder den Reißverschluss zu schließen. Und irgendwie machte es plötzlich ein komische Geräusch. Der Reißverschluss war kaputt. Daraufhin musste ich so lachen, dass auch der restliche Reißverschluss aufsprang. Da stand ich nun und das blöde Ding wollte weder vor noch zurück. Zum Glück blieben die Verkäuferinnen ruhig: "Na ja besser hier als vorm Altar. Da müssen wir eh einen neuen Reißverschluss reinnähen. Dann holen wir doch schon mal die Schere".  Puuh Glück gehabt! Also sollten es bis zur Hochzeit vielleicht doch noch ein paar Kilo weniger sein. ;-)

Samstag, 12. Februar 2011

Brautkleid kaufen die Zweite

Schon vorigen Samstag waren wir noch einmal unterwegs um ein Brautkleid zu finden. Diesmal ging es zu Brautmode Ester. Da ich wusste, dass das Geschäft in der Nähe vom etwas türkischeren Viertel ist, sind Basti und ich vorher extra nochmal vorbei gegangen um im Schaufenster zu prüfen, dass nicht nur Bling-Bling Kleider da sind. Es sah auch erstmal ganz gut aus.  Also quälten Samstag Vormittag Kristina, Babsi, meine Mama und ich uns um 10 Uhr dort hin. Gäähn! Nicht gerade die richtige Zeit zum Kleider anprobieren. Als wir reinkamen, sahen wir erst einmal 4 oder 5 Damen mit Kopftuch und den türkischstämmigen Ehemann. Unsere Verkäuferin hatte einen leichten Akzent. Wir dachten in dem Moment wohl alle das Gleiche: Oh oh! Aber dann gab es erstmal wieder Sekt für die Mädels und ich durfte nachdem ich mir die Hände mit einem feuchten Tuch sauber gemacht hatte, die Kleider durchschauen. Da waren richtig heftige Teile dabei! Wider Erwarten fand ich dann aber doch eine nette Auswahl. Na ja und was soll ich sagen. Also mein bisheriger Favorit hängt ganz klar in dem Laden!

Nun wäre ich aber nicht ich wenn ich nicht noch in zig anderen Geschäften vorher schauen müsste. Da ich am folgenden Montag frei hatte, sind meine Mama und ich spontan erst noch zu Peek&Cloppenburg gegangen. Dprt stellten wir fest, dass man für um die 100 Euro schöne weiße Kleider fürs Standesamt bekommt. Danach sind wir noch in die klassische Brautmodenmeile gegenüber der Oper gegangen. Im ersten Geschäft, einem outlet waren die Kleider schon ziemlich teuer. Und im Geschäft nebenan zog man bei meiner Preisvorstellung erstaunt die Augenbrauen hoch und meinte: Das wird schwer werden!

Nun werde ich in einer Woche wenn wir sowieso im Erzgebirge sind dort nochmal schauen. Und wenn wir wieder da sind nochmal mit meiner Schwägerin in einen Laden in der Innenstadt in Köln gehen die auch eine ganz gute Auswahl haben und dann nochmal ihre Meinung zu dem Kleid bei Ester hören. Langsam macht mir das Brautkleider anprobieren Spaß. Und die Aufregung steigt! Ich hoffe wir können in den nächsten Tagen Location und Kirche festmachen um unsere Save-the-Date Mails zu verschicken.

Dienstag, 25. Januar 2011

Kleid kaufen

Jetzt will ich auch endlich von unserem "Kleid-kauf-Erlebnis" berichten. Am Freitag ging es endlich los. Frisch geduscht ging es mit einer guten Freundin, meiner zukünftigen Schwägerin, deren Freund und Basti in Richtung Kerpen. Die Männer gingen Kart fahren und wir Mädels ab ins Brautmodengeschäft. Nach einer Viertelstunde warten, kam dann unsere Beraterin. Wir bekamen erst einmal alle einen Sekt oder ein Wasser. Und dann ging es los. Mit der Beraterin suchte ich aus gefühlten Unmengen aus weißem und cremefarbenem Stoff einige Kleider raus. Ich hatte ihr vorher ganz grob meine Vorstellungen hinsichtlich Design und Preis gesagt. Schwer beladen mit 5 oder 6 Kleidern ging es dann zurück. Noch grinste ich:
Na ja auf jeden Fall war es viel lustiger und weniger anstrengend als ich vorher befürchtet hatte. Es war nur super krass als ich mich das erste Mal in einem dieser Kleider im Spiegel sah. Wow! Ich werde wirklich heiraten! So vor meinem Schatz stehen. Hilfeeee! Weiche Knie! Wir sind an dem Tag leider nicht komplett fündig geworden. Aber zum Glück ist ja noch Zeit und jetzt habe ich schon konkretere Vorstellungen von dem was ich will.

Die Männer holten uns dann wieder ab und wir gingen noch lecker Cocktails trinken. Meine zukünftige Schwägerin konnte leider nicht mitkommen, da sie noch leicht krank war. Alles in allem war es aber ein gelungener Tag und  ich freu mich auf Runde 2.

Samstag, 8. Januar 2011

Bericht "Trau Dich" Düsseldorf

Nach einem leckeren Frühstück bei einer Freundin in Düsseldorf waren wir heute auf der Hochzeitsmesse "Trau Dich". Zu Beginn gab es gleich einige Probleme, da wir nicht wussten, dass man den Eintritt nur bar bezahlen kann. Zum Glück war ein Freund von uns auch dort, der uns Geld leihen konnte. Zu Anfang war ich noch total enthusiastisch und begeistert von der ganzen Sache. Aber es ist schon ganz schön ermüdend, wenn man sich nicht vorher auf einige Sachen festgelegt hat. Wir hatten zwar Dinge bei denen schon klar ist wen wir nehmen wie Location, Fotografin, DJ und Torte ausgeschlossen. Es blieben aber trotzdem noch Unmengen an Ständen mit riesiger Ringauswahl, Flitterwochenabieter, Hochzeitstischanbieter usw. Im Endeffekt waren wir über 3 Stunden auf der Messe. Aber dem ersten Eindruck nach hat es sich gelohnt. So gab es von vielen Anbietern Messerabatte, die auch später im Laden gewährt werden. Und was eines der wichtigsten Dinge ist: Wir haben jetzt genauere Vorstellungen von unseren Eheringen.  Die Auswahl ist da ja riesig und reicht von selbst schmieden über Damaszenerstahl bis hin zu total teuren Platinringen. Außerdem bekamen wir nette Ideen für kleine Gastgeschenk, also falls wir so etwas machen wollen.

Erschreckt hat mich die Auswahl an Brautkleidern. Die reichte von super schlicht und einfach bis hin zu dem Modell für wahrscheinlich eher osteuropäische Frauen, das total überladen und voll mit Pelz war. Auch bei den Hochzeitsanzügen gab es die komischsten Formen. Ich hab jetzt schon so ein wenig Bammel vor dem ersten Anprobieren der Kleider. Zum Glück weiß ich, dass ich kompetente Hilfe bei mir haben werde. ;-)

In Sachen Hochzeitsreise kamen wieder neue Optionen auf, die teilweise auch unserem eher schmalen Geldbeutel geschuldet sind. *seufz*

Aber wir haben schon wieder einige nette Ideen gesammelt. So finde ich es eigentlich nicht schlecht statt Reis auf das Brautpaar zu werfen, was ja sowieso an vielen Orten verboten ist z.B. auch vorm Historischen Rathaus laut Basti, lieber die Gäste Seifenblasen machen zu lassen.

Alles in allem war es aber ein schöner Tag und ich kann es nur jedem Brautpaar empfehlen.Man hat alle "Hochzeitsbausteine" komprimiert da. Besser ist allerdings sich vorher zu überlegen was man sich genauer anschauen möchte. Nett war die Idee einer ehemaligen Braut, die wir getroffen haben. Sie ist letztes Jahr einen Tag allein über die Messe gegangen um dann 10 Stände auszuwählen, die sie mit ihrem Liebsten besichtigt hat.

Voll bepackt mit Hochzeitszeitschriften und Prospekten ging es dann wieder gen Heimat.

Hier der Link zur Messe: http://www.traudich.de/